60 Jahre Jagdhornbläser Berge – Ein Jubiläum mit Klang und Gemeinschaft

Ein besonderer Anlass wurde im Hegering Berge gefeiert: Das 60-jährige Bestehen der Jagdhornbläser. Mit viel Herzblut und musikalischer Leidenschaft blickt die Gruppe auf sechs Jahrzehnte gelebte Tradition und Verbundenheit zur Jagd und Natur zurück.
Bläserobmann und Hegeringsleiter Oliver Wolting begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter Vertreter der Jägerschaft, Freunde und Unterstützer auf dem stimmungsvollen Schützenplatz. Die 1. Vorsitzende der Jägerschaft Silke Plog würdigte in ihrer Ansprache das langjährige Engagement der Jagdhornbläser und betonte die Bedeutung dieser musikalischen Tradition für das kulturelle Leben in der Region.
🏅 Ehrungen für langjährige Mitglieder
Neben dem Vereinsjubiläum standen auch persönliche Jubiläen im Mittelpunkt: Mehrere Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue und ihren Einsatz geehrt – ein Zeichen für die starke Gemeinschaft und das generationsübergreifende Miteinander innerhalb der Bläsergruppe.
- 40 Jahre Werner Moorhaus
- 40 Jahre Ernst Timpe
- 30 Jahre Helmut Dieker
Die Landjugend Berge trug tatkräftig zum Gelingen des Tages bei. Ob bei der Verpflegung oder am Thekenwagen – ihre Hilfe war unverzichtbar und wurde von allen Gästen sehr geschätzt.
Für das leibliche Wohl sorgten die Bläserfrauen mit einer liebevoll vorbereiteten Kaffee- und Kuchentafel, die keine Wünsche offenließ. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag möglich gemacht haben – und natürlich den Gästen, die mit ihrer Anwesenheit das Jubiläum bereichert haben.
🎶 Ein Fest der Musik, der Gemeinschaft und der Dankbarkeit – auf die nächsten 60 Jahre!

Am 10. April 2026 fand im See- und Sporthotel in Ankum die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Bersenbrück statt. Die 1. Vorsitzende Silke Plog eröffnete die Versammlung und begrüßte rund 250 Mitglieder sowie zahlreiche Ehrengäste. Begleitet wurde die Versammlung musikalisch durch die Jagdhornbläsergruppe des Hegering Neuenkirchen. Sehr erfreulich war hier die Beteiligung vieler Jugendlicher, so dass die Gruppe mit über 20 Bläsern teilnahm. Grußworte der Ehrengäste Der Bürgermeister der Gemeinde Ankum hob die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft hervor – insbesondere im Hinblick auf die Gänseproblematik am Ankumer See und an den Gewässern herum. Landrätin Anna Kebschull zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jägerinnen und Jäger: Die ehrenamtliche Arbeit sei „eine wichtige Aufgabe, die in der Gesellschaft häufig nicht gesehen wird“. Gleichzeitig bat sie um Verständnis, wenn Entscheidungen im Kreishaus aufgrund verschiedener Interessenlagen manchmal mehr Zeit benötigen – betonte jedoch, dass im Landkreis stets gut abgewogene Lösungen gefunden würden. Auch Christian Calderone und Lutz Brinkmann richteten Worte an die Versammlung. Jahresbericht der Vorsitzenden In ihrem Bericht stellte Silke Plog die Bedeutung der Jagd-Ethik in den Mittelpunkt. Jede Jägerin und jeder Jäger trage Verantwortung – insbesondere als Vorbild innerhalb und außerhalb der Jagdgemeinschaft. Streckenbericht des Kreisjägermeisters Der jährliche Streckenbericht bot erneut spannende Einblicke in die Tierwelt des Osnabrücker Nordkreises: Hase: Der Bestand entwickelt sich erfreulich positiv; Myxomatose-Fälle spielen in der Region kaum eine Rolle. Nutria: Mit über 3.000 erlegten Nutria wurde eine Rekordstrecke erreicht – sehr zur Freude des Wasserverbandes, da diese invasive Art weiterhin massive Schäden an Deichen, Gräben und Wegen verursacht. Waschbär: Die Strecke hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Trotz ihres harmlosen Erscheinungsbildes stellen Waschbären eine erhebliche Gefahr für heimische Vogelarten und Bodenbrüter dar und besitzen keine natürlichen Feinde. Finanzen und Entlastung des Vorstandes Schatzmeisterin Anke Specht stellte die vielfältigen Naturschutzprojekte vor, die über die Kreisjägerschaft finanziert werden. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Beitragserhöhung der Landesjägerschaft Niedersachsen Mit Spannung erwartet wurde der Bericht eines Vertreters der Landesjägerschaft, der die geplante Beitragserhöhung der LJN erläuterte. Die Pläne hatten im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Nach ausführlicher Begründung wurde die Erhöhung mit deutlich großer Mehrheit beschlossen. Ehrung für besondere Verdienste Für sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste um die Jagd wurde Heiner Osterloh aus Badbergen Grönloh feierlich geehrt. Besondere Abschüsse waren in diesem Jahr Stärkster Damhirsch: Henrik Wilke Lütke (Berge) Stärkster Bock: Hartwig Sudhaus Middendorf (Badbergen) Abnormer Bock: Helmut Lange (Balkum) Alte Böcke: Heinrich Stolte (Grafeld) und Henrik Schmiemann (Berge)

Die Jägerschaft Bersenbrück gratuliert herzlich zur bestandenen Jägerprüfung! Bereits am 23. Oktober 2025 fiel beim Infoabend der Startschuss für den diesjährigen Kurs. Über ein halbes Jahr hinweg trafen sich die Jagdscheinanwärter/innen zweimal wöchentlich, um sich intensiv auf die Prüfungen vorzubereiten. Neben umfangreicher Theorie standen auch Schießfertigkeiten und viele weitere Fachgebiete auf dem Programm. Die Ausbildung umfasste dabei ein breites Spektrum jagdlicher Inhalte – von Wildbiologie, Naturschutz und Jagdpraxis über Waffenrecht und Unfallverhütung bis hin zu Jagdhundewesen und Jagdbetrieb. Entsprechend vielseitig gestaltete sich auch die Prüfung, die aus einer Schießprüfung, einem schriftlichen Teil sowie einer mündlich-praktischen Prüfung besteht. Im Januar wurde die Schießprüfung abgelegt. In der Karwoche folgten schließlich die schriftlich und mündlichen Prüfungen. Am Abend des 2. April durften die frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger im Gasthaus Maassmann feierlich ihre Jägerbriefe entgegennehmen. Die feierliche Begrüßung sowie die Übergabe der Jägerbriefe erfolgten durch den Kreisjägermeister Martin Meyer Lührmann und die erste Vorsitzende der Jägerschaft Bersenbrück, Silke Plog. Beide richteten dabei auch eindringliche Worte an die neuen Jägerinnen und Jäger: Mit dem bestandenen Jagdschein sei zwar ein wichtiger Meilenstein erreicht, doch der Weg des Lernens gehe stetig weiter, um stets waidgerecht zu handeln. Ein herzlicher Dank geht an das Ausbilderteam der Naturschutzvereinigung Osnabrücker Nordland, die im Rahmen der Jagdschule Bersenbrück die Ausbildung übernommen haben. Ein besonderer Dank gilt dabei Burkhard Stegemann, der seinen 30 zigsten Ausbildungskurs absolvierte. Für einen würdigen Abschluss sorgten die Jagdhornbläser aus den Hegeringen Engter und Bramsche: Mit insgesamt 28 Hörnern wurden verschiedene Signale geblasen und die neuen Jägerinnen und Jäger feierlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Wir freuen uns auf eine gemeinsame jagdliche Zukunft und wünschen allen Jungjägerinnen und Jungjägern stets ein kräftiges Waidmannsheil! 🌿












