Praxisabend „Erste Hilfe am Jagdhund“ – Wissenswertes für den Ernstfall
Unser Jagdhund ist nicht nur Jagdgefährte und treuer Wegbegleiter – er leistet auf der Jagd auch unverzichtbare Arbeit. Dabei kommt es leider immer wieder zu schweren Verletzungen, sei es durch wehrhaftes Wild, Verkehrsunfälle oder andere unvorhersehbare Situationen. Genau diesem wichtigen Thema haben wir uns an unserem Informationsabend gewidmet.
Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung der Jägerschaft und fanden sich in der Neuen Wassermühle in Ankum ein – einem Ort, der sich mit seiner Atmosphäre und Lage als idealer Rahmen für diesen Abend erwies.
Unsere beiden Tierärzte Paula und Christopher, selbst aktive Jäger, Hundeführer und Mitglieder der Jägerschaft, vermittelten eindrucksvoll, wie man sich im „Falle eines Falles“ richtig verhält. Sie zeigten auf, welche Sofortmaßnahmen entscheidend sein können und wann unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Ihr ehrenamtlicher Einsatz und ihre praxisnahen Erläuterungen fanden große Anerkennung.
Zum Abschluss wurde an Romy anschaulich demonstriert, wie man Verletzungen erkennt, den Zustand des Hundes richtig einschätzt und Verbände fachgerecht anlegt. Diese praktische Einheit bot wertvolle Einblicke und Sicherheit für den Ernstfall.
Der Abend klang anschließend bei einem Bierchen und vielen netten Gesprächen aus – ein gelungener Austausch unter Hundeführern, Jägern und Interessierten, der einmal mehr zeigte, wie wichtig Gemeinschaft und Wissenstransfer in der Jagdpraxis sind.










