Herzlich willkommen bei der Jägerschaft Bersenbrück
Die Jägerschaft Bersenbrück ist der Zusammenschluss der Hegeringe im Landkreis Osnabrück. Es gibt 13 Hegeringe.
Die Hegeringe betreuen insgesamt eine Fläche von ca. 93.700 Hektar, aufgeteilt in ca. 203 Reviere. Die Jägerschaft ist eine Unterorganisation der Landesjägerschaft Niedersachsen und ein anerkannter Naturschutzverein.
Auf dieser Webseite erhalten Sie Informationen über die Jagd, Jagdpolitik und andere Aktivitäten der Jäger, wie zum Beispiel Naturschutzmaßnahmen, Jungjägerausbildung, Jagdhundeausbildung, jagdliches Schießen und Jagdhornblasen und vieles weitere.
Neuigkeiten der Jägerschaft Bersenbrück

Am 10. April 2026 fand im See- und Sporthotel in Ankum die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Bersenbrück statt. Die 1. Vorsitzende Silke Plog eröffnete die Versammlung und begrüßte rund 250 Mitglieder sowie zahlreiche Ehrengäste. Begleitet wurde die Versammlung musikalisch durch die Jagdhornbläsergruppe des Hegering Neuenkirchen. Sehr erfreulich war hier die Beteiligung vieler Jugendlicher, so dass die Gruppe mit über 20 Bläsern teilnahm. Grußworte der Ehrengäste Der Bürgermeister der Gemeinde Ankum hob die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft hervor – insbesondere im Hinblick auf die Gänseproblematik am Ankumer See und an den Gewässern herum. Landrätin Anna Kebschull zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jägerinnen und Jäger: Die ehrenamtliche Arbeit sei „eine wichtige Aufgabe, die in der Gesellschaft häufig nicht gesehen wird“. Gleichzeitig bat sie um Verständnis, wenn Entscheidungen im Kreishaus aufgrund verschiedener Interessenlagen manchmal mehr Zeit benötigen – betonte jedoch, dass im Landkreis stets gut abgewogene Lösungen gefunden würden. Auch Christian Calderone und Lutz Brinkmann richteten Worte an die Versammlung. Jahresbericht der Vorsitzenden In ihrem Bericht stellte Silke Plog die Bedeutung der Jagd-Ethik in den Mittelpunkt. Jede Jägerin und jeder Jäger trage Verantwortung – insbesondere als Vorbild innerhalb und außerhalb der Jagdgemeinschaft. Streckenbericht des Kreisjägermeisters Der jährliche Streckenbericht bot erneut spannende Einblicke in die Tierwelt des Osnabrücker Nordkreises: Hase: Der Bestand entwickelt sich erfreulich positiv; Myxomatose-Fälle spielen in der Region kaum eine Rolle. Nutria: Mit über 3.000 erlegten Nutria wurde eine Rekordstrecke erreicht – sehr zur Freude des Wasserverbandes, da diese invasive Art weiterhin massive Schäden an Deichen, Gräben und Wegen verursacht. Waschbär: Die Strecke hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Trotz ihres harmlosen Erscheinungsbildes stellen Waschbären eine erhebliche Gefahr für heimische Vogelarten und Bodenbrüter dar und besitzen keine natürlichen Feinde. Finanzen und Entlastung des Vorstandes Schatzmeisterin Anke Specht stellte die vielfältigen Naturschutzprojekte vor, die über die Kreisjägerschaft finanziert werden. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Beitragserhöhung der Landesjägerschaft Niedersachsen Mit Spannung erwartet wurde der Bericht eines Vertreters der Landesjägerschaft, der die geplante Beitragserhöhung der LJN erläuterte. Die Pläne hatten im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Nach ausführlicher Begründung wurde die Erhöhung mit deutlich großer Mehrheit beschlossen. Ehrung für besondere Verdienste Für sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste um die Jagd wurde Heiner Osterloh aus Badbergen Grönloh feierlich geehrt. Besondere Abschüsse waren in diesem Jahr Stärkster Damhirsch: Henrik Wilke Lütke (Berge) Stärkster Bock: Hartwig Sudhaus Middendorf (Badbergen) Abnormer Bock: Helmut Lange (Balkum) Alte Böcke: Heinrich Stolte (Grafeld) und Henrik Schmiemann (Berge)

Die Jägerschaft Bersenbrück gratuliert herzlich zur bestandenen Jägerprüfung! Bereits am 23. Oktober 2025 fiel beim Infoabend der Startschuss für den diesjährigen Kurs. Über ein halbes Jahr hinweg trafen sich die Jagdscheinanwärter/innen zweimal wöchentlich, um sich intensiv auf die Prüfungen vorzubereiten. Neben umfangreicher Theorie standen auch Schießfertigkeiten und viele weitere Fachgebiete auf dem Programm. Die Ausbildung umfasste dabei ein breites Spektrum jagdlicher Inhalte – von Wildbiologie, Naturschutz und Jagdpraxis über Waffenrecht und Unfallverhütung bis hin zu Jagdhundewesen und Jagdbetrieb. Entsprechend vielseitig gestaltete sich auch die Prüfung, die aus einer Schießprüfung, einem schriftlichen Teil sowie einer mündlich-praktischen Prüfung besteht. Im Januar wurde die Schießprüfung abgelegt. In der Karwoche folgten schließlich die schriftlich und mündlichen Prüfungen. Am Abend des 2. April durften die frischgebackenen Jungjägerinnen und Jungjäger im Gasthaus Maassmann feierlich ihre Jägerbriefe entgegennehmen. Die feierliche Begrüßung sowie die Übergabe der Jägerbriefe erfolgten durch den Kreisjägermeister Martin Meyer Lührmann und die erste Vorsitzende der Jägerschaft Bersenbrück, Silke Plog. Beide richteten dabei auch eindringliche Worte an die neuen Jägerinnen und Jäger: Mit dem bestandenen Jagdschein sei zwar ein wichtiger Meilenstein erreicht, doch der Weg des Lernens gehe stetig weiter, um stets waidgerecht zu handeln. Ein herzlicher Dank geht an das Ausbilderteam der Naturschutzvereinigung Osnabrücker Nordland, die im Rahmen der Jagdschule Bersenbrück die Ausbildung übernommen haben. Ein besonderer Dank gilt dabei Burkhard Stegemann, der seinen 30 zigsten Ausbildungskurs absolvierte. Für einen würdigen Abschluss sorgten die Jagdhornbläser aus den Hegeringen Engter und Bramsche: Mit insgesamt 28 Hörnern wurden verschiedene Signale geblasen und die neuen Jägerinnen und Jäger feierlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Wir freuen uns auf eine gemeinsame jagdliche Zukunft und wünschen allen Jungjägerinnen und Jungjägern stets ein kräftiges Waidmannsheil! 🌿

Rücksicht nehmen auf heimische Wildtiere. Am 1. April beginnt die Anleinpflicht für Hunde. Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben – im wahrsten Sinne des Wortes: Die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit vieler heimischer Wildtiere ist gekommen. In Niedersachsen gilt daher ab dem 1. April bis zum 15. Juli nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) die Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der freien Landschaft. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) bittet daher alle Naturfreunde und Erholungssuchende in den kommenden Wochen um erhöhte Rücksichtnahme beim Spaziergang und Aufenthalt in der freien Natur und Hunde an der Leine zu führen. Schutz und Ruhe benötigen sowohl der tierische Nachwuchs als auch die Elterntiere: Letztere reagieren in dieser Zeit besonders sensibel auf Störungen, im Extremfall verlassen sie ihren Nachwuchs oder stellen ihre Fütterungsaktivitäten ein. Auch werdende Elterntiere sind gefährdet: Hochtragende Rehe zum Beispiel, sind in ihrer Bewegungsfreiheit und somit ebenso in ihrer Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt. Auch für bodenbrütende Vogelarten, deren Gelege und Küken sind stöbernde Hunde eine Gefahr können und können fatale Folgen haben. Umsicht ist auch beim Aufwinden von vermeintlich verlassenem Jungwild gefragt: Junghasen und Rehkitze beispielsweise, werden zum Schutz vor Fressfeinden gut getarnt allein abgelegt. Die Häsin und die Ricke halten sich aber in der Nähe auf und kehren zum Säugen zu ihren Jungtieren zurück. Zügig und geräuschlos entfernen und keinesfalls anfassen, sondern an der jeweiligen Fundstelle belassen ist also die Devise. Erst durch Menschengeruch werden gesunde Jungtiere oft zu hilflosen Waisen – denn heftet ihnen erst menschlicher Geruch an, werden sie dann häufig von den Elterntieren tatsächlich zurückgelassen. Auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und unbedingt den Hund angeleint führen sind daher derzeit die wichtigsten Verhaltensregeln für den Spaziergang in der freien Natur. Als Ausgleich bieten zunehmend immer mehr Kommunen in Niedersachsen ausgewiesene Flächen, speziell für den freien Hundeauslauf an. Genauere Informationen hierzu gibt es bei den Landkreisen, Städten und Gemeinden.

"Mit der Büchse und mit dem Hund hält man den Wald gesund."


