Jahreshauptversammlung des Hegering Ankum vom 19.03.2024

Nach der Begrüßung aller Anwesenden und Ehrung der verstorbenen Mitglieder trägt Hegeringleiter Gerd Wöllermann seinen Bericht vor.
Beim Damwild ist Strecke leicht angestiegen und beim Schwarzwild war noch keine Erholung des Bestandes zu verzeichnen, somit sind die Zahlen hier sehr niedrig . Rehwild wurde etwas mehr geschossen als im Jahr zuvor, aber die Fallwildzahlen sind immer noch zu hoch. Die Bejagung an den Straßen muß weiter forciert werden. Wie in den letzten Jahren , war auch in diesem Jahr die Kitzrettung ein Thema. Der Hegering verfügt über 8 Pieper, die ausgeliehen werden können und in diesem Jahr wird auch eine Wärmebilddrohne angeschafft werden. Ein Team zur Bedienung der Drohne konnte gefunden werden, gerne dürfen sich weitere Interessenten zur Unterstützung melden.
Der Jägerball im Sporthotel wurde mit über 200 verkauften Karten sehr gut angenommen. Die Jagdgemeinschaft Ahausen-Sitter hatte für die Tombola viele attraktive Preise gesammelt und für eine außergewöhnlich schöne Tischdekoration gesorgt.
Saatgut für die Blühstreifen kann nur gegen Vorlage eines Antrages bei der Raiffeisen Agrar in begrenzter Menge abgeholt werden.
Wie in jedem Jahr mahnt der Hegeringleiter die Abgabe der Formulare für die Gänsezählung an, die sowohl online als auch zurzeit noch in Papierform möglich ist.
Klaus Overbeck, Vorsitzender der Jägerschaft Bersenbrück konnte über den Einsatz von 12 Drohnen in der Jägerschaft und ebenso vielen geschulten Teams, die diese handhaben, berichten. Durch deren Einsatz sind im vergangenen Jahr nicht nur 775 Kitze gerettet worden, sondern auch etliche Hasen und Fasanen.
Overbeck ging auch auf die Bejagung der Nutria ein, im Landkreis sind im letzten Jahr 5000 zur Strecke gekommen. Der Unterhaltungsverband unterstützt weiterhin die Jagd mit 8€ pro Stück.
Im Jagdkurs der Jagdschule Bersenbrück werden in diesem Jahr 62 Prüflinge ausgebildet.
Einen Fallenschein kann man Döllinghausen bei Frank Roeles nach Absprache machen.
Jagdscheinverlängerungen sind noch weiter in Quakenbrück und Fürstenau möglich.
Der DJV wird in Kürze eine eigene Zeitschrift herausbringen, die zuerst noch in Papierform kostenfrei an die Mitglieder verschickt werde, und später dann online. Voraussetzung ist die Hinterlegung einer aktuellen Email Adresse beim Hegering.
Hubertus Kuhlmann referierte über die Aufbewahrung von Waffen und Waffenschrankschlüsseln. In Niedersachsen haben die vorhandenen Schränke noch Bestandschutz, die Schlüssel müssen so sicher aufbewahrt werden, daß kein Unberechtigter Zugang hat, sie müssen aber nicht in einem Tresor verwahrt werden. Nur für den Ersterwerb von Waffen (Jungjäger) ist ein Schrank der Stufe 0 mit Zahlenschloß vorgeschrieben.
Frank Roeles von der Feldhuhnstation hielt einen Vortrag zur Verbesserung der Niederwildhabitate und der Relevanz von Prädatorenbekämpfung.
Hundeobmann Heiner Hömme berichtet über den Hundeführer-Lehrgang 2023 und die Prüfungen. Es werden jedes Jahr mehr Hunde, deswegen ist es erforderlich sich frühzeitig für die Lehrgänge anzumelden. Aktuell ist schon kein Platz mehr frei.
Hermann Timpe erzählte über Auftritte der Jagdhornbläser im vergangenen Jahr und über die wöchentlich stattfindenden Übungsabende. (Montags um 19.30Uhr bei Zumberge) Neueinsteiger können nach Bedarf Unterricht erhalten.
Schießobmann Klaus Heuer teilte die Ergebnisse vom Hegeringschießen mit. 89 Schützen haben in 16 Mannschaften teilgenommen. An Nadeln wurden 18 mal Gold, 30 mal Silber und 25 mal Bronze vergeben. Des Weiteren berichtete er über die guten Ergebnisse bei der Kreis- und Bezirksmeisterschaft. Nach Bekanntgabe der Termine 2024 verkündete Klaus Heuer seinen Abschied. Gerd Wöllermann bedankt sich für 23 Jahre ehrenamtlich geleistete Arbeit, der Klaus mit großem Engagement nachgekommen ist. Es wird schwer werden, einen Nachfolger zu finden.
Folgende Ehrungen für die Mitgliedschaft im DJV wurden vorgenommen:
25 Jahre: Michael Frerker, Karl Rickelmann, Jürgen Rohde, Ulrich von der Heide
40 Jahre: Georg Dierker, Georg Grote, Heiner Lampe
50 Jahre: Ulrich Berens, Gerd Holzgräfe, Rudolf Möllmann, Georg Struckmann
60 Jahre: Josef Schulte zu Sundern
Ehrenmitglieder: Heinz Middendorf, Rudolf Möllmann, Georg Többenotke

Am 10. April 2026 fand im See- und Sporthotel in Ankum die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Bersenbrück statt. Die 1. Vorsitzende Silke Plog eröffnete die Versammlung und begrüßte rund 250 Mitglieder sowie zahlreiche Ehrengäste. Begleitet wurde die Versammlung musikalisch durch die Jagdhornbläsergruppe des Hegering Neuenkirchen. Sehr erfreulich war hier die Beteiligung vieler Jugendlicher, so dass die Gruppe mit über 20 Bläsern teilnahm. Grußworte der Ehrengäste Der Bürgermeister der Gemeinde Ankum hob die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft hervor – insbesondere im Hinblick auf die Gänseproblematik am Ankumer See und an den Gewässern herum. Landrätin Anna Kebschull zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jägerinnen und Jäger: Die ehrenamtliche Arbeit sei „eine wichtige Aufgabe, die in der Gesellschaft häufig nicht gesehen wird“. Gleichzeitig bat sie um Verständnis, wenn Entscheidungen im Kreishaus aufgrund verschiedener Interessenlagen manchmal mehr Zeit benötigen – betonte jedoch, dass im Landkreis stets gut abgewogene Lösungen gefunden würden. Auch Christian Calderone und Lutz Brinkmann richteten Worte an die Versammlung. Jahresbericht der Vorsitzenden In ihrem Bericht stellte Silke Plog die Bedeutung der Jagd-Ethik in den Mittelpunkt. Jede Jägerin und jeder Jäger trage Verantwortung – insbesondere als Vorbild innerhalb und außerhalb der Jagdgemeinschaft. Streckenbericht des Kreisjägermeisters Der jährliche Streckenbericht bot erneut spannende Einblicke in die Tierwelt des Osnabrücker Nordkreises: Hase: Der Bestand entwickelt sich erfreulich positiv; Myxomatose-Fälle spielen in der Region kaum eine Rolle. Nutria: Mit über 3.000 erlegten Nutria wurde eine Rekordstrecke erreicht – sehr zur Freude des Wasserverbandes, da diese invasive Art weiterhin massive Schäden an Deichen, Gräben und Wegen verursacht. Waschbär: Die Strecke hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Trotz ihres harmlosen Erscheinungsbildes stellen Waschbären eine erhebliche Gefahr für heimische Vogelarten und Bodenbrüter dar und besitzen keine natürlichen Feinde. Finanzen und Entlastung des Vorstandes Schatzmeisterin Anke Specht stellte die vielfältigen Naturschutzprojekte vor, die über die Kreisjägerschaft finanziert werden. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Beitragserhöhung der Landesjägerschaft Niedersachsen Mit Spannung erwartet wurde der Bericht eines Vertreters der Landesjägerschaft, der die geplante Beitragserhöhung der LJN erläuterte. Die Pläne hatten im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Nach ausführlicher Begründung wurde die Erhöhung mit deutlich großer Mehrheit beschlossen. Ehrung für besondere Verdienste Für sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste um die Jagd wurde Heiner Osterloh aus Badbergen Grönloh feierlich geehrt. Besondere Abschüsse waren in diesem Jahr Stärkster Damhirsch: Henrik Wilke Lütke (Berge) Stärkster Bock: Hartwig Sudhaus Middendorf (Badbergen) Abnormer Bock: Helmut Lange (Balkum) Alte Böcke: Heinrich Stolte (Grafeld) und Henrik Schmiemann (Berge)









