Ferienspaßaktion des Hegering Bersenbrück-Gehrde 2024

Am 27. Juni wurde auf dem Hof Specht, wie schon im vergangenen Jahr die Ferienspaßaktion des HR Bersenbrück-Gehrde durchgeführt. Hierzu fanden sich über 20 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren, einige Eltern und Großeltern ein.
In einer illustren Runde wurden die Kinder und vom HL Dr. Specht und dessen Vorstandskollegen begrüßt.
Den Kindern und Erwachsenen wurde der Ablauf des Nachmittages mit den Programmpunkten und den Referenten vorgestellt.
Zu Beginn erzählte Dr. Hartmut Specht von Vögeln in der heimischen Flora und Fauna, wie z.B. vom Eisvogel, Schwalben, Storch, Steinkauz bis zur Schleiereule, von Zugvögeln als Lang- und Kurzstreckenzieher, sowie von Stand- und Jahresvögel. Hier wurde auch vorhandenes Wissen abgefragt und ergänzt, was nicht nur manch Erwachsenen neu war. Mit einem Gang über das Hofgelände wurden zahlreiche Beispiele zu den vorgenannten Vögeln gefunden, wobei Nester von Rauch- und Mehlschwalbe sowie Nisthilfen für Schleiereule und Steinkauz näher betrachtet werden konnten.
Mit dem Förster a. D. Hermann Böhnisch wurde den Teilnehmer alles rund um den Wald näher vertieft, wobei er erklärte das die Brennnessel ein guter Freund von ihm sei und er so, viele Freunde hätte. Sie zeigen z.B. an, wo der Boden besonders Nähstoffreich ist und, wenn man sie richtig streichelt nicht brennen. Oder, das Mäuse abgeworfene Gehörne von Rehen anknabbern, weil sie den Kalk im Gehörn benötigen. Woran man das Alter von Bäumen erkennt, oder wer alles in einem Sandhaufen wohnt und warum.
Mit einer Vorstellung von unseren heimischen Tieren durch Andreas Busch mit Hilfe der mobilen Tierpräparate Ausstellung endete die Vortragsreihe. Es wurden über 90 Tiere den Kindern näher gebracht, was sie nicht selten in Staunen versetzte, wie z.B. das ein Hirsch in weniger als ein Jahr sein Geweih neu schiebt, oder ein Mauersegler nicht landen kann außer an seinem Nest in der Mauer.
Auch für das leibliche Wohl wurde in Form von zahlreichen Getränken und der einen und anderen Süßigkeit in den Pausen gesorgt. Zum Abschluss freuten sich die Kinder über zahlreiches Infomaterial in Form von Malbüchern, Sticker, usw. die sie mit nach Hause nehmen durften.
Jürgen Ellerkamp

Am 10. April 2026 fand im See- und Sporthotel in Ankum die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Bersenbrück statt. Die 1. Vorsitzende Silke Plog eröffnete die Versammlung und begrüßte rund 250 Mitglieder sowie zahlreiche Ehrengäste. Begleitet wurde die Versammlung musikalisch durch die Jagdhornbläsergruppe des Hegering Neuenkirchen. Sehr erfreulich war hier die Beteiligung vieler Jugendlicher, so dass die Gruppe mit über 20 Bläsern teilnahm. Grußworte der Ehrengäste Der Bürgermeister der Gemeinde Ankum hob die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft hervor – insbesondere im Hinblick auf die Gänseproblematik am Ankumer See und an den Gewässern herum. Landrätin Anna Kebschull zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jägerinnen und Jäger: Die ehrenamtliche Arbeit sei „eine wichtige Aufgabe, die in der Gesellschaft häufig nicht gesehen wird“. Gleichzeitig bat sie um Verständnis, wenn Entscheidungen im Kreishaus aufgrund verschiedener Interessenlagen manchmal mehr Zeit benötigen – betonte jedoch, dass im Landkreis stets gut abgewogene Lösungen gefunden würden. Auch Christian Calderone und Lutz Brinkmann richteten Worte an die Versammlung. Jahresbericht der Vorsitzenden In ihrem Bericht stellte Silke Plog die Bedeutung der Jagd-Ethik in den Mittelpunkt. Jede Jägerin und jeder Jäger trage Verantwortung – insbesondere als Vorbild innerhalb und außerhalb der Jagdgemeinschaft. Streckenbericht des Kreisjägermeisters Der jährliche Streckenbericht bot erneut spannende Einblicke in die Tierwelt des Osnabrücker Nordkreises: Hase: Der Bestand entwickelt sich erfreulich positiv; Myxomatose-Fälle spielen in der Region kaum eine Rolle. Nutria: Mit über 3.000 erlegten Nutria wurde eine Rekordstrecke erreicht – sehr zur Freude des Wasserverbandes, da diese invasive Art weiterhin massive Schäden an Deichen, Gräben und Wegen verursacht. Waschbär: Die Strecke hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Trotz ihres harmlosen Erscheinungsbildes stellen Waschbären eine erhebliche Gefahr für heimische Vogelarten und Bodenbrüter dar und besitzen keine natürlichen Feinde. Finanzen und Entlastung des Vorstandes Schatzmeisterin Anke Specht stellte die vielfältigen Naturschutzprojekte vor, die über die Kreisjägerschaft finanziert werden. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Beitragserhöhung der Landesjägerschaft Niedersachsen Mit Spannung erwartet wurde der Bericht eines Vertreters der Landesjägerschaft, der die geplante Beitragserhöhung der LJN erläuterte. Die Pläne hatten im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Nach ausführlicher Begründung wurde die Erhöhung mit deutlich großer Mehrheit beschlossen. Ehrung für besondere Verdienste Für sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste um die Jagd wurde Heiner Osterloh aus Badbergen Grönloh feierlich geehrt. Besondere Abschüsse waren in diesem Jahr Stärkster Damhirsch: Henrik Wilke Lütke (Berge) Stärkster Bock: Hartwig Sudhaus Middendorf (Badbergen) Abnormer Bock: Helmut Lange (Balkum) Alte Böcke: Heinrich Stolte (Grafeld) und Henrik Schmiemann (Berge)









