Niederwildregionen die Fasanen Strecken dramatisch zurück. Streckeneinbrüche um bis zu 60 % jährlich waren fast normal.

Da das aktuelle Vogelinfluenzavirus vom Typ H5N8 für den Menschen nicht gefährlich ist (aktueller Stand), kommt es hinsichtlich der Vorsichtsmaßnahmen vor allem darauf an, dass Jäger den Erreger nicht in die Nähe oder in Geflügelhaltungen tragen. Daher sollten sich Jäger, die selbst Geflügelhalter sind, bei der Federwildjagd "Zurückhaltung" üben (keine Federwildjagd) und ansonsten wie auch alle anderen Geflügelhalter äußerste Hygiene walten lassen. Es darf nichts in den Geflügelbereich hineingebracht werden, was mit Virus behaftet sein könnte; dies kann Vogelkot aber auch Fleisch/Innereien/Blut von Vögeln sein, siehe Merkblatt.

Keine Wildfütterungen für Fasanen, Rebhuhn oder Wildente an Geflügelstellen an zu legen. Oft wird der Virus über Kot übertragen, daher sollten wir zu mindestens nicht dazu beitragen, dass sich Wildgeflügel im Umfeld von Geflügelställen aufhalten.

Falls Ihr an Gewässern oder im Gelände mehrere Todfunde von Wildgeflüggel feststellt, sollten wir das der Veterinärbehörde mitteilen. Einzelfunde müssen nicht zwingend eingereicht werden.

In Hannover wurde in dieser Woche intensiv ein Jagdverbot auf Flugwild diskutiert. Bisher bleibt es aber erstmal beim alten.

Aktuelle Lage (Tierseucheninfo Niedersachsen)

Vogelgrippe (Tierseucheninfo Niedersachsen)

13. Oktober 2026
Waldrallye für die Grundschule Kettenkamp – ein Tag voller Natur, Wissen und Erlebnisse
16. September 2026
Drohnenabschluss in Berge – starkes Finale einer tollen Saison
2. September 2026
Praxisabend „Erste Hilfe am Jagdhund“ – Wissenswertes für den Ernstfall
18. August 2026
Jungjägerkurs 2026
20. Juli 2026
Erfolgreiches Comeback an der Telgkamps Mühle: Offener Übungsabend der Jagdhornbläser begeistert 
1. Juni 2026
Starker Auftritt der Bersenbrücker Junioren – Platz fünf im Landesvergleich
4. Mai 2026
Kreismeisterschaft der Jägerschaft Bersenbrück 2026 Mannschaften und Einzelschützen überzeugen auf ganzer Linie
von Carsten Hummert • 30. April 2026
Jungjägercup der Kreisjägerschaft Bersenbrück
30. April 2026
Erste Rehkitze gesetzt: Jägerschaften veröffentlichen aktuelle Kontaktliste zur Rehkitzrettung vor Beginn der Mähsaison
23. April 2026
Am 10. April 2026 fand im See- und Sporthotel in Ankum die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Bersenbrück statt. Die 1. Vorsitzende Silke Plog eröffnete die Versammlung und begrüßte rund 250 Mitglieder sowie zahlreiche Ehrengäste. Begleitet wurde die Versammlung musikalisch durch die Jagdhornbläsergruppe des Hegering Neuenkirchen. Sehr erfreulich war hier die Beteiligung vieler Jugendlicher, so dass die Gruppe mit über 20 Bläsern teilnahm. Grußworte der Ehrengäste Der Bürgermeister der Gemeinde Ankum hob die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft hervor – insbesondere im Hinblick auf die Gänseproblematik am Ankumer See und an den Gewässern herum. Landrätin Anna Kebschull zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jägerinnen und Jäger: Die ehrenamtliche Arbeit sei „eine wichtige Aufgabe, die in der Gesellschaft häufig nicht gesehen wird“. Gleichzeitig bat sie um Verständnis, wenn Entscheidungen im Kreishaus aufgrund verschiedener Interessenlagen manchmal mehr Zeit benötigen – betonte jedoch, dass im Landkreis stets gut abgewogene Lösungen gefunden würden. Auch Christian Calderone und Lutz Brinkmann richteten Worte an die Versammlung. Jahresbericht der Vorsitzenden In ihrem Bericht stellte Silke Plog die Bedeutung der Jagd-Ethik in den Mittelpunkt. Jede Jägerin und jeder Jäger trage Verantwortung – insbesondere als Vorbild innerhalb und außerhalb der Jagdgemeinschaft. Streckenbericht des Kreisjägermeisters Der jährliche Streckenbericht bot erneut spannende Einblicke in die Tierwelt des Osnabrücker Nordkreises: Hase: Der Bestand entwickelt sich erfreulich positiv; Myxomatose-Fälle spielen in der Region kaum eine Rolle. Nutria: Mit über 3.000 erlegten Nutria wurde eine Rekordstrecke erreicht – sehr zur Freude des Wasserverbandes, da diese invasive Art weiterhin massive Schäden an Deichen, Gräben und Wegen verursacht. Waschbär: Die Strecke hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Trotz ihres harmlosen Erscheinungsbildes stellen Waschbären eine erhebliche Gefahr für heimische Vogelarten und Bodenbrüter dar und besitzen keine natürlichen Feinde. Finanzen und Entlastung des Vorstandes Schatzmeisterin Anke Specht stellte die vielfältigen Naturschutzprojekte vor, die über die Kreisjägerschaft finanziert werden. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Beitragserhöhung der Landesjägerschaft Niedersachsen Mit Spannung erwartet wurde der Bericht eines Vertreters der Landesjägerschaft, der die geplante Beitragserhöhung der LJN erläuterte. Die Pläne hatten im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Nach ausführlicher Begründung wurde die Erhöhung mit deutlich großer Mehrheit beschlossen. Ehrung für besondere Verdienste Für sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste um die Jagd wurde Heiner Osterloh aus Badbergen Grönloh feierlich geehrt. Besondere Abschüsse waren in diesem Jahr Stärkster Damhirsch: Henrik Wilke Lütke (Berge) Stärkster Bock: Hartwig Sudhaus Middendorf (Badbergen) Abnormer Bock: Helmut Lange (Balkum) Alte Böcke: Heinrich Stolte (Grafeld) und Henrik Schmiemann (Berge)